Social Media: Vom Hype zur Marketingdisziplin

Social-Media-Marketing entwickelte sich vom Hype zur anerkannten Marketingdisziplin und findet im gesamten Marketingmix Anwendung. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um ein kleines, mittleres oder grosses Unternehmen handelt. Sie brauchen soziale Medien meistens für den Aufbau und die Pflege von Kundenbeziehungen. Denn oftmals ist es einfacher, eine kurze Anfrage via Facebook oder Google zu verfassen als auf der Webseite das Kontaktformular zu suchen.

 

Kunden werden zu Fans

Zu einem erfolgreichen Social-Media-Auftritt gehört weit mehr, als das Verfassen von ein- bis zwei Posts pro Woche. Damit Unternehmen von den sozialen Medien profitieren, braucht es regelmässige Kommunikation und Interaktion mit ihren Fans. Dabei ist wichtig, dass die Posts und Kommentare in der Sprache der Zielgruppe verfasst werden. Zusätzlich müssen Inhalte wertvoll und vielseitig sein. Hierbei kann das Content Marketing helfen. Last but not least soll sich der Inhalt eines Social-Media-Posts von anderen Kommunikationskanälen, wie der Webseite abheben.

 

Die Social Media Strategie beginnt beim Kunden.

Damit ein Unternehmen von den sozialen Medien profitiert, braucht es eine klare Strategie. Ziele sorgen für eine stringente und effiziente Umsetzung. Trotzdem funktioniert die beste Strategie nicht, wenn sie nicht mit den Bedürfnissen der Zielgruppe abgestimmt wurde.

 

Zielgruppenanalyse

Damit die Verbindung von Zielen des Unternehmens und Bedürfnisse der Fans funktioniert, startet jede gute Social-Media-Strategie bei der Zielgruppenanalyse. Eine Auflistung von Geschlecht, Jobtitel und Branche reicht nicht aus. Denn diese Informationen beweisen nicht, ob ein Beitrag gelesen wird. Bei Social Media braucht es Personas.

 

Personas

Das Persona-Konzept ist eine Art Steckbrief. Dieser Steckbrief beschreibt eine einzelne Person einer kompletten Zielgruppe. Dazu gehört die Stellung im Unternehmen, Wünsche, Fragen, Ängste und Gewohnheiten der Person. Auch private Interessen und Aktivitäten werden aufgenommen. Dank Personas kann ein Unternehmen Schwerpunkte in ihrem Mediaplan setzen und die Inhalte auf die gewünschte Zielgruppe abstimmen.

 

Ein lebhafter Kanal braucht wertvolle Inhalte

Business Floskeln gehören (wenn überhaupt) in E-Mails. Damit Unternehmen von Social Media profitieren, ist es wichtig, mit der Community auf Augenhöhe zu sprechen. Die Inhalte müssen Mehrwert bieten und vielseitig sein. Zudem sollen die Inhalte zum entsprechenden Social-Media-Kanal passen. Erst dann werden Posts kommentiert, geteilt und eine Unternehmenswebseite besucht.

 

Faktor Ästhetik

Wollen Unternehmen Kanäle wie Pinterest oder Instagram bedienen, schwingt ein zusätzlicher Faktor mit: die Ästhetik. Auf diesen Social-Media-Plattformen wird ein Profil erst interessant, wenn die Posts einen unterhaltenden und visuellen Mehrwert bieten. Viele Profile hinken dieser Disziplin hinterher und posten die gleichen Inhalte unverändert auf allen Kanälen. Das ist ein Fehler, denn für jeden Kanal gelten andere Regeln.

 

Faktor Bewegtbild

Damit Nutzer auf einen Beitrag aufmerksam werden, braucht es Bewegtbild. Videos werden immer beliebter. Witzige Videos gehören zu den meist geteilten Beiträgen überhaupt. Der Anspruch an die Werbung auf Social Media mit diesem Faktor zugenommen. Spätestens jetzt müssen Unternehmen beginnen, aus ihrer Botschaft ein Erlebnis zu kreieren.

 

Faktor Individualität

Jeder Social-Media-Kanal hat seine eigenen Regeln. Inhalte für Facebook funktionieren auf LinkedIn oder Instagram nicht oder nicht gut genug. Wer einen Beitrag schreibt, soll überlegen, wie die Inhalte auf verschiedene Kanäle anpassbar sind und sie individualisieren.

 

Faktor Spontanität & Schnelligkeit

Mit all dieser Planung darf der ursprüngliche Gedanke der meisten Social-Media-Kanäle nicht fehlen. Nutzer wollen das „wahre Gesicht“ eines Unternehmens kennenlernen. Deshalb braucht es weiterhin spontane Beiträge. Diese wichtigen Beiträge dürfen, ohne gross zu planen veröffentlicht werden.

 

Die Algorithmen von Social Media

Zunehmend wird es für Unternehmen schwierig, mit ihren Inhalten ihre Community zu erreichen. Dies verdanken wir den Algorithmen die Facebook und Co stetig verbessert. Auch hier gilt: je relevanter der Inhalt, desto grösser die Wahrscheinlichkeit, dass er im News-Feed bei einem Kunden landet. Unternehmen die auf sozialen Medien Inhalte teilen, die niemand anklickt, anschaut oder kommentiert, verschwinden langsam in den Feeds ihrer Kunden.

 

Es gibt einige Tricks und Möglichkeiten, wie dieser Verlust der organischen Reichweite verhindert wird:

  • Stetig über Updates und Algorithmen informiert bleiben
  • Inhalte für ein gewisses Zielpublikum schreiben, nicht für die ganze Welt
  • Die Regeln der einzelnen Kanäle beachten
  • Nie auf jedem Kanal denselben Inhalt posten
  • Mit der Zielgruppe interagieren, ihre Beiträge liken und kommentieren
  • Beiträge mit Social Ads unterstützen
  • Mit Influencer arbeiten
  • Regelmässig posten Bewegtbild und Videos einbinden
  • Mehr mit Stories arbeiten
  • Mit Hashtags arbeiten
  • Mit den Informationen aus Analytics arbeiten

 

Social Ads

Social Ads sind die Werbeanzeigen auf den Social-Media-Kanälen. Sie sind eine günstige Alternative zu Google SEA und anderen Performance Marketing Aktivitäten.

 

Die Vorteile von Social Ads

Die Werbung über Social Media Kanäle bietet eine Reihe von Vorteilen:

  • Günstige Werbeaktivität
  • Grosse Reichweite
  • Genaue Zielgruppenselektion
  • Weiterleiten auf Webseite möglich
  • Retargeting Kampagnen möglich

 

 

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Social Media: Vom Hype zur Marketingdisziplin

Social-Media-Marketing entwickelte sich vom Hype zur anerkannten Marketingdisziplin und findet im gesamten Marketingmix Anwendung. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um ein kleines, mittleres oder grosses Unternehmen handelt. Sie brauchen soziale Medien meistens für den Aufbau und die Pflege von Kundenbeziehungen. Denn oftmals ist es einfacher, eine kurze Anfrage via Facebook oder Google zu verfassen als auf der Webseite das Kontaktformular zu suchen.

 

Kunden werden zu Fans

Zu einem erfolgreichen Social-Media-Auftritt gehört weit mehr, als das Verfassen von ein- bis zwei Posts pro Woche. Damit Unternehmen von den sozialen Medien profitieren, braucht es regelmässige Kommunikation und Interaktion mit ihren Fans. Dabei ist wichtig, dass die Posts und Kommentare in der Sprache der Zielgruppe verfasst werden. Zusätzlich müssen Inhalte wertvoll und vielseitig sein. Hierbei kann das Content Marketing helfen. Last but not least soll sich der Inhalt eines Social-Media-Posts von anderen Kommunikationskanälen, wie der Webseite abheben.

 

Die Social Media Strategie beginnt beim Kunden.

Damit ein Unternehmen von den sozialen Medien profitiert, braucht es eine klare Strategie. Ziele sorgen für eine stringente und effiziente Umsetzung. Trotzdem funktioniert die beste Strategie nicht, wenn sie nicht mit den Bedürfnissen der Zielgruppe abgestimmt wurde.

 

Zielgruppenanalyse

Damit die Verbindung von Zielen des Unternehmens und Bedürfnisse der Fans funktioniert, startet jede gute Social-Media-Strategie bei der Zielgruppenanalyse. Eine Auflistung von Geschlecht, Jobtitel und Branche reicht nicht aus. Denn diese Informationen beweisen nicht, ob ein Beitrag gelesen wird. Bei Social Media braucht es Personas.

 

Personas

Das Persona-Konzept ist eine Art Steckbrief. Dieser Steckbrief beschreibt eine einzelne Person einer kompletten Zielgruppe. Dazu gehört die Stellung im Unternehmen, Wünsche, Fragen, Ängste und Gewohnheiten der Person. Auch private Interessen und Aktivitäten werden aufgenommen. Dank Personas kann ein Unternehmen Schwerpunkte in ihrem Mediaplan setzen und die Inhalte auf die gewünschte Zielgruppe abstimmen.

 

Ein lebhafter Kanal braucht wertvolle Inhalte

Business Floskeln gehören (wenn überhaupt) in E-Mails. Damit Unternehmen von Social Media profitieren, ist es wichtig, mit der Community auf Augenhöhe zu sprechen. Die Inhalte müssen Mehrwert bieten und vielseitig sein. Zudem sollen die Inhalte zum entsprechenden Social-Media-Kanal passen. Erst dann werden Posts kommentiert, geteilt und eine Unternehmenswebseite besucht.

 

Faktor Ästhetik

Wollen Unternehmen Kanäle wie Pinterest oder Instagram bedienen, schwingt ein zusätzlicher Faktor mit: die Ästhetik. Auf diesen Social-Media-Plattformen wird ein Profil erst interessant, wenn die Posts einen unterhaltenden und visuellen Mehrwert bieten. Viele Profile hinken dieser Disziplin hinterher und posten die gleichen Inhalte unverändert auf allen Kanälen. Das ist ein Fehler, denn für jeden Kanal gelten andere Regeln.

 

Faktor Bewegtbild

Damit Nutzer auf einen Beitrag aufmerksam werden, braucht es Bewegtbild. Videos werden immer beliebter. Witzige Videos gehören zu den meist geteilten Beiträgen überhaupt. Der Anspruch an die Werbung auf Social Media mit diesem Faktor zugenommen. Spätestens jetzt müssen Unternehmen beginnen, aus ihrer Botschaft ein Erlebnis zu kreieren.

 

Faktor Individualität

Jeder Social-Media-Kanal hat seine eigenen Regeln. Inhalte für Facebook funktionieren auf LinkedIn oder Instagram nicht oder nicht gut genug. Wer einen Beitrag schreibt, soll überlegen, wie die Inhalte auf verschiedene Kanäle anpassbar sind und sie individualisieren.

 

Faktor Spontanität & Schnelligkeit

Mit all dieser Planung darf der ursprüngliche Gedanke der meisten Social-Media-Kanäle nicht fehlen. Nutzer wollen das „wahre Gesicht“ eines Unternehmens kennenlernen. Deshalb braucht es weiterhin spontane Beiträge. Diese wichtigen Beiträge dürfen, ohne gross zu planen veröffentlicht werden.

 

Die Algorithmen von Social Media

Zunehmend wird es für Unternehmen schwierig, mit ihren Inhalten ihre Community zu erreichen. Dies verdanken wir den Algorithmen die Facebook und Co stetig verbessert. Auch hier gilt: je relevanter der Inhalt, desto grösser die Wahrscheinlichkeit, dass er im News-Feed bei einem Kunden landet. Unternehmen die auf sozialen Medien Inhalte teilen, die niemand anklickt, anschaut oder kommentiert, verschwinden langsam in den Feeds ihrer Kunden.

 

Es gibt einige Tricks und Möglichkeiten, wie dieser Verlust der organischen Reichweite verhindert wird:

  • Stetig über Updates und Algorithmen informiert bleiben
  • Inhalte für ein gewisses Zielpublikum schreiben, nicht für die ganze Welt
  • Die Regeln der einzelnen Kanäle beachten
  • Nie auf jedem Kanal denselben Inhalt posten
  • Mit der Zielgruppe interagieren, ihre Beiträge liken und kommentieren
  • Beiträge mit Social Ads unterstützen
  • Mit Influencer arbeiten
  • Regelmässig posten Bewegtbild und Videos einbinden
  • Mehr mit Stories arbeiten
  • Mit Hashtags arbeiten
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Social Ads sind die Werbeanzeigen auf den Social-Media-Kanälen. Sie sind eine günstige Alternative zu Google SEA und anderen Performance Marketing Aktivitäten.

 

Die Vorteile von Social Ads

Die Werbung über Social Media Kanäle bietet eine Reihe von Vorteilen:

  • Günstige Werbeaktivität
  • Grosse Reichweite
  • Genaue Zielgruppenselektion
  • Weiterleiten auf Webseite möglich
  • Retargeting Kampagnen möglich

 

 

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